Kleidung aus Schurwolle
Viele unserer Kleidungsstücke werden aus Schurwolle hergestellt. Wie Pullover, Taschen und vieles andere mehr. Gut beraten ist man in Naturläden, weil sonst die Kennzeichnung weniger aufschlussreich ist. Dort wird die Wolle von ökologisch gehaltenen Schafen verwertet und die Weiterverarbeitung ist umweltverträglich. Dort wird man sie auch gerne über genaue Herstellung informieren und beim Kauf beraten.Die von Schafen durch Schur gewonnene, erstmals verarbeitete Wolle bezeichnet man als Schurwolle. Reine Wolle kann hingegen auch Reißwolle, aus Abfällen und Lumpen aufbereitete Wolle sein. Es gelten strenge Regeln für die Schurwolle. Es muss eine faserschonende Wollgewinnung angewandt werden. Es gibt verschiedene Arten von Schurwolle. Die feinste Wolle liefert das Merinoschaf aus Spanien. Australien und Neuseeland liefern alle Qualitäten, von der feinsten bis zur gröbsten Wolle. Wichtig für die Verspinnung ist die Windung der Faser, da hierdurch die fasern im Garn ineinander greifen und so einen festen Halt ergeben. Es gibt überall auf der Welt Schafwollmärkte, der wichtigste Handelsplatz ist London. Auch die bedeutendsten Wollverarbeitungsbetriebe liegen in England. Der Begriff Schurwolle darf nur für faserschonende Wolle, die noch nicht verwendet wurde, gebraucht werden.
Somit darf Reißwolle nicht mit dem Namen Schurwolle gekennzeichnet werden. Werden der Schurwolle andere Fasern beigemischt, muss der Wollanteil am Nettotextilgewicht mindestens 25 % betragen, um überhaupt noch Schurwolle genannt zu werden. Am einfachsten schauen sie sich in Naturläden und bei Naturtextilien (ext. Link) um, dann ist ihnen eine umweltschonende, gesundheitlich unbedenkliche Ware sicher.
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